Zwischen den Monaten November 2005 und Februar 2006 wurden in geschätzten 71 Fällen Gelder von der Stuttgarter Spielbank entnommen. Dabei handelt es sich um eine betrügerische Gruppe, die aus vier Croupiers und drei Spielbank Spieler bestand.
In diesen Abenden befanden sich die betrügerischen Croupiers an den Roulette Tischen. Gegenüber ihnen standen ihre Partner, kaschiert als Spielbank Besucher und Roulette Spieler. In nur wenigen Sekunden sollte die Gruppe mehrere hunderte Euro erbeuten. Während der Croupiers die Roulette Wetten abschloss und die Roulette Kugel zum Rollen brachten. Sollten Spieler geschickt Wetten auf den Roulette Tisch hinzufügen, sobald die Wette annonciert wurde. Croupiers zahlten den Gewinnern ihre Gewinngelder. Die Beute wurde am Ende eines jeden Abends außerhalb der Spielbank aufgeteilt.
Nun mussten sich zwei Croupiers und ein Spieler vor dem Stuttgarter verantworten. Sie wurden zu sechs, acht und 14 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Die restlichen Croupiers und Spieler wurden freigesprochen.